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Stefanie Heinzmann
«Früher hatte ich meinen Stammplatz im Postauto»
Stefanie Heinzmann (21) aus Eyholz (VS) ist die erfolgreichste Schweizer Pop- und Soulsängerin.
Wettbewerb
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Interview mit Stefanie Heinzmann, Popstar
Ihr zweites Album heisst «Roots to Grow», «Wurzeln zum Wachsen». Wie wichtig sind Ihnen Ihre Wurzeln?
Meine Heimat ist mir das Allerwichtigste. Ich fühle mich zwar auch in einer Grossstadt wie Berlin wohl. Aber am Ende zieht es mich doch immer zurück ins Oberwallis.
Eine Kritikerin hat Ihre «schwarze» Stimme gelobt. Ist Ihr Herz postautogelb? Es heisst, Sie seien früher viel Postauto gefahren...
Der Arzt, der kürzlich meine Stimmbänder operiert hat, hat nichts «Schwarzes» gefunden. Zum Postauto: Ich bin früher täglich Postauto gefahren, hauptsächlich zur Schule. Damals hatte ich sogar meinen Stammplatz: zweitletzte Reihe rechts am Fenster.
Wann sind Sie das letzte Mal Postauto gefahren?
In den letzten zwei Jahren nur einmal, nach Blatten. Ich bin viel in Deutschland auf Tournee, da gibt es keine Postautos. Ins Wallis reise ich immer mit dem Zug – das ist wunderbar entspannend.
Am 20. April hat Ihre Tournee in Deutschland begonnen, am 12. Mai gehts weiter in der Schweiz. Worin unterscheiden sich deutsche und Schweizer Fans?
Deutschland und die Schweiz kann man nicht so einfach trennen. Natürlich sind beide Länder anders. Aber wenn ich in der Schweiz in einem kleinen Dorf spiele oder in der Stadt, dann ist das genauso unterschiedlich wie ein Auftritt in Tuttlingen (DE) oder Berlin. Stadt oder Land ist der grössere Unterschied als Deutschland oder Schweiz.
Sie geben sich natürlich, tragen Turnschuhe, Brille, Hosen. Was halten Sie vom Schönheitswahn in unserer Gesellschaft?
Ich mag mich so, wie ich bin, und bin so, wie ich will. Okay, manchmal muss ich schmunzeln, wenn ich Frauen mit High Heels auf Wanderwegen sehe. Aber jedem das Seine.
Wie viel Zeit brauchen Sie morgens im Bad?
Ich verschlafe häufig und habe dann höchstens zehn Minuten Zeit.



